Meine Haltung
Manchmal sind emotionale Herausforderungen oder Krisen zu groß, um sie alleine zu bewältigen. Sich dann Unterstützung zu holen und Hilfe anzunehmen, ist ein Zeichen von Reflektiertheit, Mut und innerer Stärke. Ein neutraler Blickwinkel kann es Ihnen ermöglichen, Ihre Fähigkeiten und Ressourcen zu erkennen und neue Wege und Lösungsmöglichkeiten für sich zu entdecken.
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In meiner Praxis werden Ihnen keine Vorurteile, Bewertungen oder Diskriminierungen begegnen. Jede Person ist willkommen, unabhängig von Herkunft, Identität oder Lebensform. Dieser sichere Ort schafft Offenheit, lässt Emotionen und Ideen zu und ermöglicht echte persönliche Entwicklung.
​Das Tempo und die Richtung unserer gemeinsamen Arbeit bestimmen Sie selbst. Ich verstehe mich als Ihre Begleiterin, Beraterin und Impulsgeberin, nicht als Ihre Entscheiderin.​​​​

Jedes Individuum hat das Potential zur Selbstverwirklichung in sich, wenn die helfende Person dafür günstige Bedingungen herstellt. (Carl. R. Rogers, 1902 - 1987)

Ich bin überzeugt von den Methoden und Ansätzen von
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Carl R. Rogers
(Personenzentrierte Gesprächstherapie),
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Stephen Hayes
(ACT - Akzeptanz- und Commitment Therapie) und
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William Miller + Stephen Rollnick
(Motivational Interviewing).
​Meine Haltung und mein Beratungsansatz basiert darauf und auf meinen persönlichen Werten.
Alle von mir angewandten Methoden und Konzepte sind evidenzbasiert - das bedeutet, dass deren Wirksamkeit weitreichend wissenschaftlich belegt ist.
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Meine Arbeitsweise
In meiner psychologischen Beratung arbeite ich integrativ: Ich verbinde Elemente der Acceptance and Commitment Therapy (ACT), des Motivational Interviewing (MI) und der personenzentrierten Gesprächstherapie nach Carl Rogers.
ACT unterstützt Menschen dabei, negativ erlebte Gedanken und Gefühle nicht mehr als Hindernis zu sehen. Mit ACT kann psychische Flexibilität erreicht werden: Die Fähigkeit, auch in belastenden inneren Zuständen handlungsfähig zu bleiben und sich auf das auszurichten, was einem wirklich wichtig ist und seinen Werten entspricht
Mit Motivational Interviewing (MI) werden gemeinsam mit Klient*innen Ambivalenzen vor Entscheidungen und bei Veränderungswünschen erkundet und Ihre Eigenmotivation für Veränderung gefördert. Wir gehen gemeinsam durch diesen Prozess, in dem ich Optionen anbieten kann, aber den ich nicht in eine bestimmte Richtung lenke. Die Entscheidungshoheit bleibt zu jeder Zeit ausschließlich bei den Klient*innen. MI ist ein respektvoller, nicht-direktiver lösungsorientierter Gesprächsstil, der Klient*innen hilft, ihre Ressourcen und Gründe für Veränderung selbst zu formulieren und Wege zur Umsetzung zu finden.
​Die personenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers basiert auf der Haltung das Klient*innen Experte*innen für Ihre eigene Leben sind, und die allgemeine Richtung der Therapie selbst bestimmen. Dem zugrunde liegt die Idee, dass Menschen von Natur aus motiviert sind, für sich eine positive psychologische Verfassung zu erreichen. Das therapeutische Gegenüber ist nicht-direktiv, Klient*innen werden also nicht beeinflusst.
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Diese Konzepte ergänzen sich harmonisch zu einem stark klientenorientierten Ansatz: Ich höre Ihnen erst einmal bedingungslos zu und unterstütze Sie dabei, Ihre Gefühle und Gedanken zu ordnen und möglicherweise darin Ambivalenzen zu erkennen. Gleichzeitig helfe ich Ihnen dabei, mit diesen belastenden Gedanken und Gefühlen umzugehen. Gemeinsam erkunden wir, welche Veränderungen für Sie wichtig sind und ob Sie Motivation für eine Veränderung entwickeln können. Anschließend können wir einen Schritt weiter gehen, und für Sie umsetzbare Wege zu Ihrem selbst definierten Ziel zu planen.​
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